ANGEKOMMEN: Porträts der Alten Meister

Im März beschäf­tig­ten wir uns mit dem Thema Porträt und Menschenbilder. Dazu haben wir uns die Gemälde der Alten Meister im Museum ange­schaut. Die alte Maltechnik und die beson­de­ren Darstellungsweisen stan­den dabei im Vordergrund. Mitunter betrach­te­ten wir den »Mulatten« von Frans Hals aus dem Jahre 1628 an. Das Portrait eines Gauklers hat trägt ver­schie­de­nen Bedeutungsebenen. Allein der Titel der Arbeit bie­tet bereits Anlass für Diskussionen. Die Projektleiterin und Künstlerin Verena Landau zeig­te uns zudem die Bestandteile der Lasurenmalerei, die sie selbst in ihren Arbeiten anwen­det. Anschließend wur­den die Teilnehmenden selbst krea­tiv und fer­tig­ten hell-dun­kel Skizzen mit Bleistift von den gese­he­nen Bildern an. Die ver­schie­de­nen Posen und Gesten der dar­ge­stell­ten Personen lie­ßen sich anhand von linea­ren Einzelzeichnungen nach­voll­zie­hen. Die ent­stan­de­nen Skizzen wur­den anschlie­ßend in der Großgruppe bespro­chen und aus­ge­wer­tet.

Bei den Treffen im Pöge-Haus lern­ten die Beteiligten mehr über das Portrait-Zeichnen mit ver­schie­de­nen Techniken (Kohle und Tusche) und pro­bier­ten es selbst aus. Zudem gab es Einheiten zur Portrait-Fotografie mit dem ira­ni­schen Fotografen Mo Zaboli.

Fotos: Bettina Salzhuber

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