ANGEKOMMEN: Architektur des Hauses

Der Mai steht ganz im Zeichen der Architektur. Vor dem „Stiftermosaik“ von Stefan Huber (2004) haben wir uns zunächst mit dem Modell des Museumsbaus beschäf­tigt und viel über die Geschichte des Hauses erfah­ren. Nach eini­gen Ortswechseln hat das Museum der bil­den­den Künste Leipzig sein Zuhause auf dem Sachsenplatz im Zentrum der Stadt gefun­den. 2004 wur­de der Neubau nach einer lan­gen Bau- und Planungsphase eröff­net. Entworfen wur­de es vom Architekturbüro Hufnagel, Pütz, Rafaelian. Dieses Jahr wer­den wohl auch die ande­ren Gebäude auf dem Platz, die das Museum ein­schlie­ßen, fer­tig.

Auf einer der Terrassen der zwei­ten Etage ging es für uns wei­ter mit inter­es­san­ten Geschichten aus der Bauzeit. Anhand von gedruck­ten „Rundbriefen“ wur­den Interessierte damals über die Entwicklungen auf der Baustelle und das Museum infor­miert. Fotografien von Leipziger Künstler*innen gaben span­nen­de – teils auch sehr humor­vol­le – Einblicke in das ent­ste­hen­de Haus.

Bewaffnet mit Stockwerkplänen und far­bi­gen Stiften sind wir danach gemein­sam durch das Museum gezo­gen. Welche Wandfarben wur­den in den ein­zel­nen Räumen benutzt? Welche Materialien für die Höfe und Terrassen ver­wen­det? Die Pläne hal­fen uns unse­re Entdeckungen fest­zu­hal­ten und uns sel­ber zwi­schen den vie­len Räumen, Treppen und Türen zu ori­en­tie­ren. Wir haben die Architektur aber nicht nur ange­schaut, son­dern auch gespürt: Wie fühlt sich der Boden aus Muschelkalk an, wo pfeift die Luft aus den Lüftungsschächten?

Bei einem gemein­sa­men Stadtteilrundgang rund um das Pöge-Haus, gemein­sam mit Carolina Rauh und Winnie Schmidt set­zen sich die Teilnehmenden wei­ter mit ihren Lieblingsorten aus­ein­an­der. Dabei enstand ein Stadtplan mit Cafés, Parks, Kneipen und Hausprojekten in der Nachbarschaft.

Fotos: Elizabeth Youngman, PUNCTUM / Alexander Schmidt, Lama Soueissy

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