KUNSTPRAKTISCHE SESSION #2 Performance

now here I nowhe­re

Unter die­sem Titel ver­an­stal­te­te der Leipziger Performancekünstler Christopher Utpadel sei­nen Workshop zur Ausstellung von Ayşe Erkmen und Mona Hatoum am 13. Januar von 14 bis 17 Uhr. Die Zweideutigkeit des Titels weist bereits auf sei­ne per­for­ma­ti­ve Zugangsweise hin, wel­che er fol­gen­der­ma­ßen beschreibt:

Die inner­halb der Ausstellung ver­han­del­ten Positionen von Ayşe Erkmen und Mona Hatoum reagie­ren auf sehr eige­ne Weise auf den spe­zi­fi­schen his­to­ri­schen, poli­ti­schen oder räum­li­chen Kontext eines Ortes, um eine Verschiebung zwi­schen Erwartungshaltungen und tat­säch­li­cher Erfahrung her­bei­zu­füh­ren. Mit Blick auf die Arbeitsweise Ayşe Erkmens ist das Schaffen einer uner­war­te­ten und kon­fron­tie­ren­den Situation von essen­zi­el­ler Bedeutung. Erst durch das räum­li­che, wie auch kon­zep­tu­el­le »Verrücken« bzw. »Entorten« kommt das Werk zu sei­ner Aufführung und ist als sol­ches bereits im Sinne einer Performativität ange­legt. 

Der drei­stün­di­ge Workshop »now here | nowhe­re« nimmt die­sen Moment der Kontextverschiebung zum Anlass, um gemein­sam das Verhältnis zwi­schen dem eige­nen Körper und dem durch die Arbeiten der Künstlerinnen auf­ge­la­den musea­len Raum zu erpro­ben. Ausgangspunkt die­ser Annäherung war die Rauminstallation „Glassworks“ von Ayşe Erkmen. Nach gemein­sa­mer Erschließung des Kunstwerks durch Bewegung, wur­den die rest­li­chen Kunstwerke durch per­for­ma­ti­ve Handlungen erschlos­sen.

Fotos: Bettina Salzhuber

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