Ayşe Erkmen, Alkoven, 1997/2017

Ayşe Erkmen Alkoven, 1997/2017 Keramikfliesen, Tisch (von Giulia Foscari), Maße varia­bel Courtesy of the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin, Barbara Gross Galerie, München / Munich, Dirimart, Istanbul Foto / Photo: dot​gain​.info

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Ayşe Erkmen
Alkoven, 1997/2017
Keramikfliesen, Tisch (von Giulia Foscari), Maße varia­bel
Courtesy of the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin, Barbara Gross Galerie, München / Munich, Dirimart, Istanbul

Seit 1997 ver­ar­bei­tet die Künstlerin Motive von Antipersonenminen in unter­schied­li­chen Medien. Die hier ver­ar­bei­te­ten Fliesen mit die­sem Motiv hat sie in die Nischen eines Tisches der Architektin Giulia Foscari mon­tiert. Sie ver­weist damit auf die ers­te Präsentation die­ser Fliesen 1997 in einer Istanbuler Galerie, wo sie sie in den Nischen der Galerie plat­ziert hat. Die Künstlerin setzt hier die Strategie der Täuschung ein, um zu Enttarnen. Denn durch die seri­el­le Wiederholung erhal­ten die Fliesen eine deko­ra­ti­ve Anmutung, die an Haushaltskacheln eben­so erin­nern mag oder auch ver­gan­ge­ne Keramikmoden wie Delfter Kacheln oder İznik-Keramiken.