Ayşe Erkmen, By Nature, 2015

Ayşe Erkmen, By Nature, 2015/2017
Courtesy of the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin, Barbara Gross Galerie,
München / Munich, Dirimart, Istanbul

Teilen Sie uns Ihre per­sön­li­che Sichtweise zu die­ser Arbeit mit:

Ayşe Erkmen
By Nature, 2015
Installation, Porzellantierfiguren, Plexiglasvitrine, Maße varia­bel
Courtesy of the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin, Barbara Gross Galerie, München / Munich, Dirimart, Istanbul

In Korrespondenz zu Pinguinplastiken des Bildhauers August Gaul vom frü­hen 20. Jahrhundert prä­sen­tiert Ayşe Erkmen in einer Vitrine klei­ne Pinguinfiguren aus Porzellan, die sie auf Flohmärkten gekauft hat. Sowohl das Kunstwerk als auch das Kunsthandwerk zeich­nen sich durch eine ver­nied­li­chen­de Auffassung einer ver­meint­lich wil­den Natur aus. Sie zeu­gen von der ver­meint­li­chen Beherrschung der Natur und grei­fen damit ein wich­ti­ges Thema der Kunstgeschichte auf. Über den Dialog der Pinguine mit ihren klei­nen ‚Kameraden‘ mag Erkmen aber auch die Frage nach der Wertigkeit von Kunst und Kunsthandwerk in der Ausstellungspraxis heu­ti­ger Museen stel­len.