Mona Hatoum, Cellules, 2012 – 2013

Mona Hatoum, Cellules, 2013
Courtesy of the artist and Galerie Chantal Crousel, Paris

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Mona Hatoum
Cellules, 2012 – 2013
Baustahl, mund­ge­bla­se­nes Glas in 8 Teilen, 170 cm x Maße varia­bel
Courtesy of the artist and Galerie Chantal Crousel, Paris

Die Künstlerin spielt in die­ser Arbeit mit Gegensätzen. Sie kom­bi­niert zwei Baustoffe, die sich in Verarbeitungsprozess und Materialeigenschaften stark von­ein­an­der unter­schei­den. Bei den Stahlteilen han­delt es sich um indus­tri­ell gefer­tig­te, ver­schweiß­te Streben. Das zer­brech­li­che Glas im Inneren steht im Kontrast zur Härte des Baustahls. Der fran­zö­si­sche Titel der Arbeit lässt sich im Deutschen mit Zellen über­set­zen. Die Stahlkäfige und die ein­ge­schlos­se­nen Glasformen beschwö­ren das Gefühl von Gefangenschaft und der Sehnsucht nach Freiheit her­auf., Zugleich sind durch den Titel auch Verbindungen zur Biologie und orga­ni­schen Einheiten mög­lich.