Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009

Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009, Sammlung Goetz, München
© Mona Hatoum. Courtesy Fondazione Querini Stampalia Onlus, Venedig. Foto: Agostino Osio

Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009

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Mona Hatoum
Hot Spot III, 2009
Edelstahl, Neonröhren, 234 x 223 x 223 cm
Sammlung Goetz, München

Wie glü­hen­de Adern über­zie­hen die leuch­ten­den Neonröhren den Globus aus Stahl. Sie zeich­nen die Konturen der Kontinente nach. Das rote Licht, die beacht­li­chen Dimensionen und die Neigung der Kugel ver­ur­sa­chen ein bedroh­li­ches Gefühl. Die Erde scheint zu bren­nen, die Welt ist im Alarmzustand – ein Krisenherd. Was die Krise ver­ur­sacht bleibt offen, vie­les kommt in Frage: von poli­ti­schen Konflikten über sozia­le und wirt­schaft­li­che Themen bis hin zu öko­lo­gi­schen Zerstörungen. Mit Hot Spot III hat Mona Hatoum ein Sinnbild für die bren­nen­den glo­ba­len Fragen unse­rer Zeit geschaf­fen.