Mona Hatoum, Impenetrable, 2009

Mona Hatoum, Impenetrable, 2009
Courtesy of the artist

Teilen Sie uns Ihre per­sön­li­che Sichtweise zu die­ser Arbeit mit:

Mona Hatoum
Impenetrable, 2009
Geschwärzter Stacheldraht, Angelschnur, 300 x 300 x 300 cm
Courtesy of the artist

Der Werktitel Impenetrable –  „undurch­dring­lich“ – ist der Arbeit auf zwei Ebenen ein­ge­schrie­ben. Der Kubus aus 441 par­al­le­len Stacheldrahtstangen erzeugt nicht nur eine kör­per­li­che Barriere im Ausstellungsraum. Auch in der visu­el­len Erfahrung schwingt etwas Undurchdringliches mit. Die Metallstangen schlie­ßen sich beim Umschreiten der Arbeit zu einer dich­ten Drahtwand, um sich dann für kur­ze Zeit wie­der für neue Perspektiven und Blickachsen zu öff­nen. Die spit­zen Stacheln des Drahtes ragen dabei jedoch stets in unse­re Sichtachsen. Bilder von Zäunen und Grenzen wer­den her­vor­ge­ru­fen, Gefühle des Ausgeschlossenseins oder von Gefangenschaft drin­gen ins Bewusstsein.