Mona Hatoum, Paravent, 2008 // Daybed, 2008

Mona Hatoum, Paravent und Daybed, 2009 Courtesy of the artist

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Mona Hatoum
Paravent, 2008
Geschwärzter Stahl, 211 x 302 x 5 cm
Sammlung Sander/The Sander Collection, Darmstadt

Mona Hatoum
Daybed, 2008
Geschwärzter Stahl, 31,5 x 219 x 98 cm
Courtesy of the artist

Die bei­den groß­for­ma­ti­gen Arbeiten gehö­ren zu einer Werkgruppe der spä­ten 1990er Jahre und 200er Jahre. Die Künstlerin greift zurück auf kom­for­ta­ble oder nütz­li­che Gegenstände, die übli­cher­wei­se in jedem Haushalt vor­han­den sind. Für Paravent und Daybed dien­ten Küchenreiben als Vorlage. Um ein Vielfaches ver­grö­ßert und in Stahl repro­du­ziert, ver­lie­ren sie nicht nur ihren Gebrauchswert, son­dern sie ent­fal­ten durch ihre schie­re Größe, die schar­fen Oberflächen und ihre Massivität eine bedroh­li­che, fast beängs­ti­gen­de Wirkung.  Diese steht im Gegensatz zu den Titeln. Die Diskrepanz zwi­schen dem ursprüng­li­chen Verwendungszweck und der Wirkung als Kunstwerk wird noch deut­li­cher, wenn man sie mit Hatoums Frottagen auf Wachspapier ver­gleicht, die die Küchengeräte in Originalgröße zei­gen.